Folge 71 - Wie viele Sklaven halten Sie?

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Folge 71 - Wie viele Sklaven halten Sie?

In dieser Folge

  • besprechen wir das Buch "Wie viele Sklaven halten Sie?" von Evi Hartmann,
  • machen wir einen kleinen Ausflug in die neue Kochen ohne Knochen und
  • erzähle ich Dir, was mich an dem Buch "Magic Cleaning" stört.

Von dem Buch "Wie viele Sklaven halten Sie?" erfahren habe ich in einer Zeitschrift- ich bin mir nicht mehr sicher in welcher, seitdem stand es auf meiner "to-read"-Liste und an einem schönen Tag habe ich es in der Zentralbibliothek ergattern können.

Dieses Buch ist nichts für Quer- oder letzte Seite-zuerst-Leser*innen (*räusper*). Evi Hartmann baut es Kapitel für Kapitel auf und wenn Du eines der Kapitel nicht liest, fehlen Dir wichtige Informationen, um den Rest zu verstehen.

Du solltest dieses Buch wirklich komplett lesen. Es ist nicht dick, 221 Seiten stark, und es ist flüssig geschrieben.

P.S.: Ich habe das Mikro dieses Mal etwas zu laut gestellt, daher klingt die Folge teilweise übersteuert- sorry...

Links zur Folge

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https://steadyhq.com/de/veganrevoluzzer

Buch "Wie viele Sklaven halten Sie?" von Evi Hartmann
https://www.buch7.de/store/product_details/1026095410

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Unsere Folge zu "Aus kontrolliertem Raubbau" von Kathrin Hartmann
Folge 36 - Aus kontrolliertem Raubbau

Buch "Magic Cleaning" von Marie Kondo
https://www.buch7.de/store/product_details/1019810237

Buch "Vegional" von Stina Spiegelberg
https://www.buch7.de/store/product_details/1028600233

Kochen ohne Knochen
https://kochenohneknochen.wordpress.com/

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Kommentare

Kommentar von Andrea |

Hallo,

ich habe noch nicht den ganzen Podcast angehört, jedoch den Teil zu "Magic Cleaning", da ich überrascht war, daß da was stört. Es ist eine kleine Weile her, daß ich es gelesen habe, daher. Ja, auch mich hat das gestört mit dem Wegwerfen bzw. habe ich mich auch gefragt, ob sie das wirklich genauso meint. Ich habe das 1. Buch sehr geschätzt, das 2. noch nicht gelesen. Das Wegwerfen habe ich ganz schlicht und ergreifend für mich neu "übersetzt" mit: loslassen und weitergeben (schenken, verkaufen etc.) anstatt sich damit länger zu "beschweren". Abgesehen von diesem Punkt leitet das Buch einen an, zukünftig eben nicht mehr soviel anzuschaffen bzw. ist selbst beim Ablöseprozeß immer noch wertschätzend, denn bei jedem Teil soll sich bedankt werden, daher habe ich insgesamt sehr viel Wertschätzung entnommen. Auch was die ganzen Wirkungen bei ihren Klienten angeht und der Tiefgang, was hinter den Dingen steht, fand ich sie sehr wertschätzend. Es heißt auch nicht Wegwerforgie, sondern Aufräumfest. Daher würde ich dem Buch nochmal eine Chance geben. Evt. könnte jemand der guten Frau sonst auch mal diesbezüglich schreiben....
Den Slaveryfootprint habe ich angeklickt, woraufhin erstmal meine ganze Nachricht weg war. Da würde ich doch empfehlen, es so zu programmieren, daß sich ein eigenes Fenster öffnet.
Jedenfalls habe ich es dann nochmal versucht, den zu absolvieren. Ich bin damit so gar nicht zurecht gekommen und mein englisch ist immerhin mittel. Dennoch wußte ich nicht immer, wie das nun funktioniert. Daher habe ich frustriert aufgegeben.

Ich bitte das als achtsamen Hinweis zu sehen, da ich gerne bei Euch reinhöre, einen Podcast auch bei mir verlinkt habe und die Arbeit dahinter wahrnehme.
In diesem Sinne alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Herzlichen Gruß
Andrea

Antwort von Stefanie

Liebe Andrea,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und danke auch, dass Du unsere Folge zur China Study verlinkt hast. Wir wissen das zu schätzen.

Danke auch für Deine Ergänzung zu "Magic Cleaning"- ich lese es definitiv noch bis zum Ende, schließlich habe ich schon so viel Gutes darüber gehört und lange darauf gewartet.

Ich bin mir auch sicher, dass viele wertvolle Hinweise in dem Buch stecken, die ich ebenfalls auf mein Leben übertragen kann.

Gestört hat mich gleich zu Beginn der Absatz:
"Die Anzahl der Dinge, die ich meine Klienten bisher wegwerfen ließ, angefangen bei Kleidung und Unterwäsche über Fotos, Kugelschreiber und Zeitungsausschnitte bis hin zu Kleinkram wie Kosmetikproben etc., dürfte locker die Million übersteigen. Bei manchen meiner Einsätze erlebte ich Menschen, die mehr als 200 Müllsäcke mit einem Fassungsvermögen von je 45 Litern entsorgt haben." (S.11)

Da ich mittlerweile für "So wenig Müll wie möglich produzieren" sensibilisiert bin, steht diese Aussage für mich im krassen Widerspruch mit meinem Empfinden.

Ich stimme sowohl der Autorin, als auch Dir zu, dass es gut tut, sich von Dingen zu trennen. Ich kritisiere hier nur die Art und Weise.

Es tut mir leid, dass Du Nutzungsschwierigkeiten mit Slaveryfootprint.org hattest, wenn Du eine Alternative findest, dann verlinken wir sie gerne.

Liebe Grüße
Stefanie

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